Testbericht Solo Aviator Gin

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Solo Aviator – Ein südafrikanischer Gin

Zumindest hier in Bayern ist mittlerweile so etwas wie eine Ausgangssperre “Light” verhängt worden – finden wir gut und das nicht nur weil wir dadurch mehr Zeit für Gin Tastings haben, sondern auch die Tatsache das man so die Pandemie etwas niederschlagen kann . Unser heutiger Gast ist aus Südafrika eingeflogen worden, es handelt sich um den Solo Aviator Gin. Der Gin wird wohl von dem Lebensmittelunternehmen Nature’s Own Beverages hergestellt – recht viel mehr Infos finden wir auf Anhieb nicht, weder online noch auf der Ginflasche selbst. Er wird von einem deutschen Unternehmen importiert. 

Kommen wir deshalb an dieser Stelle direkt zu den optischen Eindrücken, die uns der 43%ige Gin vermittelt. Die Flasche ist schlicht, auf der Vorderseite sind der Name, ein Flugzeug und ein Kompass gedruckt. Das Flugzeug sieht man hierbei von hinten, was einen coolen Effekt ergibt, da sich auf der Innenseite des Etiketts auf der Rückseite der Flasche eine Landschaft befindet. Das Flugzeug scheint so direkt über der Landschaft herzufliegen – gefällt uns schonmal!

Auch die Liste der Botanicals liest sich sehr angenehm. Das wichtigste ist natürlich der Wacholder, hinzukommen vor allem Kiefern (vermutlich die Nadeln), Cassiarinde, Zitrus, Angelika und Koriander. Preislich liegt der Gin bei 28,90 für 500 ml, gekauft werden kann er direkt im Online-Shop von Wine Spirits.

Wie riecht der Solo Aviator Gin?

Ein sehr frischer Wacholderhauch strömt uns entgegen, nachdem wir die Aromen zum ersten Mal mit der Nase  tief einsaugen. Diesem folgen würzige, leicht waldige Nuancen, allerdings auch eine leicht alkoholische Note, welche dem Gesamtbild aber keinen großen Abbruch tut. Vervollständigt wird der eher maskuline Gin mit einem Hauch Zitrus und Zimt, wodurch er in der Nase recht ausbalanciert wirkt.

Wie schmeckt der Gin aus Südafrika?

Der erste Schluck, den wir pur nehmen, ist deutlich süßer als wir es uns nach dem Nosing erwartet hätten. Hier dominieren Wacholder und der Zimt. Schnell wird das Destillat dann aber würziger, leider auch mit einer etwas unangenehmen Schärfe, die uns in der Nase auch schon etwas entgegengekommen ist. Der waldige Kiefernhauch ist nur sehr leicht vorhanden, ebenso die Zitrone. Im Abgang ist der Gin ebenfalls sehr intensiv, maskulin und eher herb, geschmacklich zeigt sich aber keine ganz klare Linie. Für uns nach dem puren Geschmackstest eher ein Gin Tonic Gin! 

Tastingzusammenfassung Solo Aviator Gin

In der Nase hat uns dieser Gin überzeugt, hier wirkte er leicht würzig mit einer feinen, abrundenden Süße. Im Geschmack hat sich das Bild dann leider etwas geändert, und vor allem das vorhandene unschöne Alkoholaroma stört im Gesamtbild. Insgesamt ist der Gin ok, zum pur trinken würden wir ihn aber nicht empfehlen.

  • Maskulin im Geschmack
  • 43% London Dry Gin aus Südafrika
  • Kiefernnadeln eher in der Nase erkennbar

Der Beitrag Testbericht Solo Aviator Gin erschien zuerst auf Ginnatic.

Solo Aviator – Ein südafrikanischer Gin

Zumindest hier in Bayern ist mittlerweile so etwas wie eine Ausgangssperre “Light” verhängt worden – finden wir gut und das nicht nur weil wir dadurch mehr Zeit für Gin Tastings haben, sondern auch die Tatsache das man so die Pandemie etwas niederschlagen kann . Unser heutiger Gast ist aus Südafrika eingeflogen worden, es handelt sich um den Solo Aviator Gin. Der Gin wird wohl von dem Lebensmittelunternehmen Nature’s Own Beverages hergestellt – recht viel mehr Infos finden wir auf Anhieb nicht, weder online noch auf der Ginflasche selbst. Er wird von einem deutschen Unternehmen importiert. 

Kommen wir deshalb an dieser Stelle direkt zu den optischen Eindrücken, die uns der 43%ige Gin vermittelt. Die Flasche ist schlicht, auf der Vorderseite sind der Name, ein Flugzeug und ein Kompass gedruckt. Das Flugzeug sieht man hierbei von hinten, was einen coolen Effekt ergibt, da sich auf der Innenseite des Etiketts auf der Rückseite der Flasche eine Landschaft befindet. Das Flugzeug scheint so direkt über der Landschaft herzufliegen – gefällt uns schonmal!

Auch die Liste der Botanicals liest sich sehr angenehm. Das wichtigste ist natürlich der Wacholder, hinzukommen vor allem Kiefern (vermutlich die Nadeln), Cassiarinde, Zitrus, Angelika und Koriander. Preislich liegt der Gin bei 28,90 für 500 ml, gekauft werden kann er direkt im Online-Shop von Wine Spirits.

Wie riecht der Solo Aviator Gin?

Ein sehr frischer Wacholderhauch strömt uns entgegen, nachdem wir die Aromen zum ersten Mal mit der Nase  tief einsaugen. Diesem folgen würzige, leicht waldige Nuancen, allerdings auch eine leicht alkoholische Note, welche dem Gesamtbild aber keinen großen Abbruch tut. Vervollständigt wird der eher maskuline Gin mit einem Hauch Zitrus und Zimt, wodurch er in der Nase recht ausbalanciert wirkt.

Wie schmeckt der Gin aus Südafrika?

Der erste Schluck, den wir pur nehmen, ist deutlich süßer als wir es uns nach dem Nosing erwartet hätten. Hier dominieren Wacholder und der Zimt. Schnell wird das Destillat dann aber würziger, leider auch mit einer etwas unangenehmen Schärfe, die uns in der Nase auch schon etwas entgegengekommen ist. Der waldige Kiefernhauch ist nur sehr leicht vorhanden, ebenso die Zitrone. Im Abgang ist der Gin ebenfalls sehr intensiv, maskulin und eher herb, geschmacklich zeigt sich aber keine ganz klare Linie. Für uns nach dem puren Geschmackstest eher ein Gin Tonic Gin! 

Tastingzusammenfassung Solo Aviator Gin

In der Nase hat uns dieser Gin überzeugt, hier wirkte er leicht würzig mit einer feinen, abrundenden Süße. Im Geschmack hat sich das Bild dann leider etwas geändert, und vor allem das vorhandene unschöne Alkoholaroma stört im Gesamtbild. Insgesamt ist der Gin ok, zum pur trinken würden wir ihn aber nicht empfehlen.

  • Maskulin im Geschmack
  • 43% London Dry Gin aus Südafrika
  • Kiefernnadeln eher in der Nase erkennbar

Tasting
Reviewer
Ginnatic
Review Date
2020-03-22
Reviewed Item
Solo Aviator Gin
Author Rating
Product Name
Solo Aviator Gin
EUR 28,90

Solo Aviator – Ein südafrikanischer Gin Zumindest hier in Bayern ist mittlerweile so etwas wie eine Ausgangssperre “Light” verhängt worden – finden wir gut und das nicht nur weil wir dadurch mehr Zeit für Gin Tastings haben, sondern auch die Tatsache das man so die Pandemie etwas niederschlagen kann ….
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